In Namibia gedacht: Ich glaube, die guten Reisen sind ja solche, bei denen wir uns komplett fremd fühlen. Bei denen wir nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht und bei denen es uns wirklich vorkommt, als seien wir auf dem Mond gelandet, weil nichts mehr an die Welt erinnert, wir wir sie von zu Hause kennen.

Auf dem Mond gelandet.

Darum mag es nun erstmal überraschend klingen, dass ich mich nie so fremd gefühlt habe wie in Namibia. Denn immerhin ist Namibia eine ehemals deutsche Kolonie – als „südlichste Stadt Deutschlands“ wird doch zum Beispiel das kleine Küstenstädjhen Swakopmund gehandelt.

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Namibia bedeutet vor allem eines: PLATZ.

Aber was Namibia für mich zum fremden Ort macht, sind nicht die Städte, nein es sind die unfassbar verlassenen, naturgewaltigen Gegenden, die ich dort entdecken durfte.

Das Land verläuft zwischen zerklüfteten Bergkämmen, zwischen denen sich die Namib-Wüste einmal von oben nach unten durchs ganze Land zieht und im Westen nur von den tosenden Wellen des Atlantik in die Schranken gewiesen wird.

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Die beste Art das Land zu sehen? ROADTRIP!!

Die fast schon obskuren, wie riesigen Felsformationen Damaralands und die Endlosigkeit dieser Wüste geben einem wie keine andere Gegend das Gefühl einer Mondlandung. So viel Freiheit und Platz habe ich noch nirgendwo anders je gehabt.

Das Wüstenland bereist sich am Besten mit dem Auto. Denn nur auf einem Roadtrip lässt sich alles entdecken, was dieses karge und zugleich wunderschöne Land zu bieten hat!

Und hier ist es nun: Namibia, gesehen mit meinen Augen:

 

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